Vier Eckpunkte beschreiben unsere Leitlinien in der internationalen Arbeit:
1. Die eigene kulturelle Prägung erkennen
Wer sich selbst (die eigenen Werte, Handlungsweisen
usw.) für das Maß aller Dinge hält, wird im
Ausland nicht erfolgreich sein. Grundvoraussetzung für ein
sensibles, aber selbstbewusstes Auftreten im Ausland ist es, sich
selbst in seinem Deutsch-Sein (oder Amerikanisch-Sein",
"Französisch-Sein") zu erkennen.
2. Praxisrelevanz
Ausgangspunkt jeder unserer Maßnahmen ist der Alltag der
Führungskräfte, die wir beraten. Es gilt, sie für
genau die Situationen vorzubereiten, die tatsächlich
alltags-relevant für sie sind. Das kann in einem Fall ein
Check der Korrespondenz auf Kulturverträglichkeit sein. In
einem anderen Fall die Analyse der Verhandlungsstrategien usw.
Für viele Länder gibt es sog. Critical Incidents aus
dem Arbeitsalltag. Theoretische Konzepte werden da
eingeführt, wo sie dem Verständnis zuträglich sind
(nicht als Selbstzweck).
3. Glaubwürdigkeit
Wir arbeiten prinzipiell mit einem Native speaker. In einigen Fällen
sind Berater und Native speaker ein und dieselbe Person (z.B.
unsere bi-kulturellen Teammitglieder). In allen anderen
Fällen ziehen wir einen externen oder firmeninternen Native
speaker hinzu. Der Native speaker muss kein Trainer sein, da
diese Kompetenz durch unsere Berater abgedeckt ist.
4. Spaß, Interesse und Neugierde am Fremden"
Die Beschäftigung mit interkulturellen Fragestellungen
zählt zu den interessantesten überhaupt. Hier liegt die
Chance zu persönlichem Wachstum durch neue Erfahrungen,
Blickwinkel und nicht zuletzt Selbsteinsichten, die im eigenen
Kulturkreis schwer möglich sind. Mit dieser Einstellung
nähern wir uns dem Thema und meist springt der Funke
über.